Entdecke die riesige Auswahl an Rucksäcken bei SportBuck.com wie z. B.: den Rucksack für kleine Kinder über den Tourenrucksack und Wanderrucksack, Alpinrucksack,  den Radrucksack oder Bikerucksack, den Tagesrucksack, Kletterrucksack, Freizeitrucksack den Rucksack für Trailrunner, Reiserucksäcke bis hin zum Rucksack für lange Treks und Expeditionen sowie den Lawinenrucksack, Airbagrucksack und Alpinrucksack. Hier findet man auch: Umhänge- und Hüfttaschen, Kulturbeutel, Geldbeutel, Packsäcke und Zubehör.

Der Rucksack besteht aus Stoff, flexiblem Kunststoff (meist Nylon oder PVC), der an Gurten auf dem Rücken getragen dem Transport von Gegenständen dient. Leichte Rucksäcke werden allein an Schultergurten getragen; bei Rucksäcken für den Transport schwerer Lasten wird die Last über einen Hüftgurt auf die Hüfte verlagert.

Die Ausstattung der Rucksäcke variieren je nach Einsatzgebiet (z.B.: Klettern, Skitouren, Wandern, Reisen, Trailrunning, Freizeit, Schule, Radfahren, Trekking, Hochtouren usw.). Unterschiedliche Merkmale der Rucksäcke sind unter anderem: Belüftungssysteme, Tragegestelle, Verstellsysteme für den Rücken, Eigengewicht, Passformoptimierung, Polsterung und vieles mehr.

Rucksack anpassen:
1. Alle Riemen lockern. (Zum Anprobieren den Ruck­sack mit einem realistischen Ge­­wicht beladen. Alle Riemen lockern. Dann den Rucksack schul­tern.
2. Hüftflosse platzieren: Die Mitte der Hüft­flossen auf Höhe des Hüft­kamms platzieren und schließen. Zu hoch positioniert würde der Gurt den Bauch einschnüren. Zu tief positioniert würden die Flossen beim Laufen in den Leisten scheuern.
3. Anschlie­ßend die Schul­­ter­träger fest­ziehen. Nicht zu stramm, denn die Haupt­last wird mit dem Hüftgurt getragen.
4. Richtig positionieren: Der Schul­ter­­trä­geransatz am Ruck­sack sollte idealerweise zwischen den Schul­ter­blät­tern lie­gen. In diesem Fall umschließen die Schul­ter­polster sauber die Schultern.
5. Brustgurt anpassen und schließen: Ist die passende Rückenlänge gefunden, zum Schluss den höhenverstellbaren Brust­­gurt anpassen und schließen, ohne dass er dabei die Atmung beeinträchtigt. Er sta­bi­lis­iert die Schul­­ter­träger und ist bei fast allen Rucksäcken Standard.
6. Hüftgurt-Stabilisierungsriemen anziehen: Hüftgurt-Stabilisie­rungs­riemen je nach Ge­lände für mehr Lastübertragung an­zie­hen, oder für mehr Bewegungsfreiheit lockern. Bei großvolumigeren Rucksäcken die Lage­­ver­­stell­­­riemen an den Schul­ter­trägern einstellen: Gelockert erlauben Sie in leichtem Ge­­län­de eine bessere Be­lüf­tung. Ange­zo­gen geben sie einen bes­seren Kontakt zum Rücken und damit mehr Stabilität in schwie­­rigem Terrain. Auf längeren Touren durch Lockern oder Straffen der Schul­tergurte und Lage­ver­stell­­rie­men von Zeit zu Zeit die Lastverteilung zwischen Hüfte und Schultern etwas variieren. Ihre Funktion erfüllen die La­ge­ver­­stell­rie­men am besten mit einem Winkel zwischen 30° und 45° zur Horizontalen.

Rucksackpflege:
Richtige Pflege verlängert die Haltbarkeit des Rucksacks.
Den Rucksack bitte nicht in die Waschmaschine, da Scheuerbelastungen auf das Material (PU-Beschichtung) wirken und auf Dauer Beschädigungen entstehen. Es bleiben auch oft Waschmittelrückstände zurück. Bei empfindlichen Hauttypen kann dies beispielsweise an den Schulterträgern zu Hautreizungen führen. Eine chemische Reaktion aus Schweiß, Waschmittelrückständen und UV Strahlung fördert des Weiteren die schnellere Zersetzung der Materialien. Richtig ist es, den Rucksack je nach Größe in einer Schüssel oder Badewanne ins Wasser zu legen und mit ph-neutralen Seifen oder Duschgel zu waschen. Verschmutzungen am Rucksack lassen sich dann mit einer Bürste gut entfernen. Salzränder am Tragesystem lassen sich durch mehrfaches Zusammendrücken mit der Hand durch Seife und viel Wasser ausspülen. Unbedingt trocken lagern!
1. Rucksack nach jeder Tour vollständig entleeren. Flecken per Hand mit einfacher Seifenlauge und Bürste reinigen.
2. Rucksack keinenfalls in Waschmaschine oder Trockner geben, da dies zur Beschädigung der PU-Beschichtung führt.
3. Rucksackstoffe sind generell nicht bügelbar.
4. Die Reißverschlüsse unbedingt schmutzfrei halten.
5. Zum Lagern die Gurte schließen und an einem trockenen, gut gelüfteten Ort aufbewahren. Muss man das Material eines Rucksacks nachimprägnieren? Die ersten Jahre hält das Rucksackmaterial vom Material ausreichend dicht. Allerdings dringt bei längerem Regen Wasser durch die Reisverschlüsse und Nähte ein. Im Hochtourenbereich, beim Klettern und auf Skitouren setzt man wasserdichte Packsäcke in den Rucksack ein, um den Inhalt vor Nässe zu schützen. Der Vorteil: Es bleiben alle Fixierungsschlaufen für Material, z.B für den Eispickel, die Ski, Stöcke oder die Schneeschuhe sofort verwendbar. Bei Wander- und Trekkingrucksäcken verwendet man eine Regenhülle. Bei älteren Modellen hilft eine Nachimprägnierung nur über einen kurzen Zeitraum. Imprägnierungen (Sprüh- und Badimprägnie
rungen) setzen sich in den Trägermaterialen ab und können zu Hautreizungen führen.

Rucksack richtig packen:

Wichtig: Nichts überflüssiges mitnehmen! Max. 20 - 25% des Körpergewichts kann ein Trainierter über einen längeren Zeitraum tragen. Die deutsche Bundeswehr geht sogar von 33% aus. Dort sind die Touren mit Rucksack aber auch extrem anstrengend!  Der Schwerpunkt des Rucksacks sollte dicht am Körper und möglichst in Schulterhöhe liegen. So befindet er sich immer über dem Kör­per­schwerpunkt (KSP) und der Rucksack zieht beim Tragen nicht nach hinten. Größere Rucksäcke ab etwa 30 Liter packt man daher wie folgt: Schlafsack, Daunenausrüstung und andere leich­te Gegenstände kommen ins Bodenfach. Mittelschwere wie Kleidung nach oben außen. Schwere Ausrüstung – Zelt, Proviant, dicke Jacken – nach oben in Schulterhöhe, möglichst nah an den Rücken. Kleinigkeiten sind im Dec­kel­­­fach gut aufgehoben und schnell er­reich­bar. Um Nachteile wie Hängenbleiben, größere Wind­an­griffs­flächen oder Nässe zu vermeiden, so kompakt und so wenig Aus­rüs­tung wie möglich außen am Rucksack befestigen. Generell, gerade auch bei Seiten­taschen, auf die gleichmäßige Gewichts­ver­tei­lung achten. Packbeutel, nicht zu prall, um tote Winkel zu vermeiden, schaffen innen Ord­nung. In wasserdichter Form sind sie eine sehr sichere Alternative zur Regenhülle. Falsch! Der Rucksack zieht stark nach hinten – der Rucksackschwerpunkt sitzt also weit ab vom KSP. Bei hohen Gewichten wird das Laufen so schnell zur Qual, weil der Körper ständig gegen das Gewicht des Rucksacks arbeiten muss. Die Schultergurte belasten die Schultern mehr als normal. In schwierigem Gelände kann die falsche Packtechnik zum Sicherheitsrisiko werden. In leichtem Gelände (Wanderweg, flache We­ge) packt man den Lastschwerpunkt höher. In schwierigem Ge­lände (Hoch­tour, Steige) etwas tiefer und damit näher zum Körperschwerpunkt. Bei dieser Packweise läuft man zum Ausgleich zwar etwas mehr nach vorn gebeugt, aber man ist nicht so leicht aus dem Gleichgewicht zu bringen, wie bei einem hohen Schwerpunkt.

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